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Bei den Flibustiern auf Cuba. Erzählung aus dem spanisch-amerikanischen Kriege von E. von Barfus. Mit 4 Bildern in Farbendruck. Zweite Auflage.- Stuttgart: Verlag von Gustav Weise. o.J. (ca 1904).
2 Bll.(Vlgs-anz), 2 Bll., 167 SS. |
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"[...] Auch Eginhardt von Barfus greift als Jugendschriftsteller auf die Motive der Abenteuerliteratur zurück und verknüpft sie mit Szenen aus dem Militär- und Soldatenleben. Sein bekanntester Roman ist in der Nachfolge Hans Wachenhusens zu sehen, wie so oft in dessen Romanen wird das abenteuerliche Geschehen zwischen Heeren, Freikorps und militärischen Ereignissen angesiedelt. >Bei den Flibustiern auf Cuba< handelt in der Zeit des spanisch-amerikanischen Krieges. der Protagonist, Edgar Weltmann, läßt sich bei einem Freicops anwerben. der ehemalige Schauspieler rechtfertigt seinen Entschluß: >>[A]ußerdem gefällt mir das Leben eines Soldaten im Felde tausendmal besser, als des Abends auf der Bühne zu sagen: >Die Pferde sind gesattelt< oder ähnliche geistreiche Worte!<< das Leben in einem Freicorps, das nun gezeigt wird, vermischt mit Elementen der Abenteuererzählung entspricht nicht dem des reisenden Westmanns und Abenteurers in der Tradition der Cooperschen Romane. Disziplin und Ordnung sind an die Stelle von Aufsich-selbst-gestellt-sein und Entfaltung individueller Fähigkeiten getreten. die Tugenden des Abenteuerhelden erweisen sich nicht mehr durch den Ausbruch aus der Ordnung, sondern durch Einordnung und strenge Einhaltung der Disziplin. [...]" Steinbrink: Abenteuerliteratur des 19.Jh. in Deutschland, Tübingen, 1983, S.206. |
002-08
090624