Bei den Flibustiern auf Cuba. Erzählung aus dem spanisch-amerikanischen Kriege von E. von Barfus. Mit 4 Bildern in Farbendruck. Zweite Auflage.- Stuttgart: Verlag von Gustav Weise. o.J. (ca 1904).

2 Bll.(Vlgs-anz), 2 Bll., 167 SS.

ill.: Walther Zweigle

Die EA ist 1900 erschienen

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"In buntem Wechsel ziehen in diesem Buche Bilder von Sturm und Kampf, Lager- und Marsch-Szenen, friedvolle Schilderungen des Lebens auf Villen und Landgütern an uns vorüber. In New-Orleans lassen sich zwei junge Deutsche als Freiwillige gegen die Spanier auf Cuba anwerben, wo sie zu den Insurgenten stoßen, in Gefechten, bei Ueberfällen und auf Streifzügen sich auszeichnen. In der Schlacht bei Palma Goriano und bei einem Sturm auf Santjago de Cuba werden sie verwundet. In dem letzten Kapitel finden wir sie in der Hauptstadt Habana wieder, beide als junge Ehemänner, die auch sonst ihr Glück auf der Insel gemacht haben."

Verlagsanzeige


"[...] Auch Eginhardt von Barfus greift als Jugendschriftsteller auf die Motive der Abenteuerliteratur zurück und verknüpft sie mit Szenen aus dem Militär- und Soldatenleben. Sein bekanntester Roman ist in der Nachfolge Hans Wachenhusens zu sehen, wie so oft in dessen Romanen wird das abenteuerliche Geschehen zwischen Heeren, Freikorps und militärischen Ereignissen angesiedelt. >Bei den Flibustiern auf Cuba< handelt in der Zeit des spanisch-amerikanischen Krieges. der Protagonist, Edgar Weltmann, läßt sich bei einem Freicops anwerben. der ehemalige Schauspieler rechtfertigt seinen Entschluß: >>[A]ußerdem gefällt mir das Leben eines Soldaten im Felde tausendmal besser, als des Abends auf der Bühne zu sagen: >Die Pferde sind gesattelt< oder ähnliche geistreiche Worte!<< das Leben in einem Freicorps, das nun gezeigt wird, vermischt mit Elementen der Abenteuererzählung entspricht nicht dem des reisenden Westmanns und Abenteurers in der Tradition der Cooperschen Romane. Disziplin und Ordnung sind an die Stelle von Aufsich-selbst-gestellt-sein und Entfaltung individueller Fähigkeiten getreten. die Tugenden des Abenteuerhelden erweisen sich nicht mehr durch den Ausbruch aus der Ordnung, sondern durch Einordnung und strenge Einhaltung der Disziplin. [...]"

Steinbrink: Abenteuerliteratur des 19.Jh. in Deutschland, Tübingen, 1983, S.206.


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