Abenteuerliteratur
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digitalisierte Bücher

Friedrich Meister

Seeoffizier, Schriftsteller

* 1848 Baruth
+ 1918 Berlin

Friedrich Meister fuhr 10 Jahre zur See. Er schrieb See- und Kolonialerzählungen, bearbeitete klassische Abenteuerromane und auch einige frühe Science Fiction Geschichten hat er verfaßt.

Bemerkenswert ist das Vorwort zu "Hung Li Tscheng"

»»» Tafel Friedrich Meister

Friedrich Meister ist ursprünglich ein Seefahrer aus der alten Schule, aus jener Zeit, wo der überseeische Handelsverkehr zum allergrößten Teile noch durch Segelschiffe besorgt wurde. Auf Segelschiffen hat er zehn Jahre lang alle Meere durchfahren - die Polarmeere ausgenommen - und bei Sonnenschein und Sturm mancherlei erlebt. Auch fremde Länder und Völker hat er kennen gelernt, besonders Ostasien: China, Siam, Japan und den Südsee-Archipel bis zur Küste von Neu-Guinea , und nördlich davon die Philippinen; dazu Westindien, Nord- und Südamerika, England, Italien, Griechenland, die Sultansstadt am Goldenen Horn und die Westküsten des Schwarzen Meeres.
Die Folgen einer in Japan erworbenen Augenkrankheit veranlaßten ihn zum Aufgeben des Seemannsberufes; er sah sich gleichsam ans Land, aufs Trockne geworfen; er versuchte dies und jenes, um sein Leben zu fristen, und gelangte schließlich zur Schriftstellerei.

aus dem Vorwort von: "Burenblut"

...Meister schrieb zahlreiche Erzählungen, denen seine Seemannsvergangenheit das Fluidum der Authentizität verschaffte, aber auch zahlreiche Erzählungen »zu Lande«
[...]
Um die Jahrhundertwende begann Meister fortwährend die Motive der Abenteuererzählungen in tendenziöse Schriften für den Kolonialismus einzubauen, der Ausbruch zu Glück und Freiheit wird dabei in kolonialistische und militaristische Tätigkeit verwandelt...

Steinbrink: Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts in Deutschland, Tübingen, 1983

Man ist bei uns gewohnt, die Chinesen als komische Käuze zu betrachten, weil ihnen der Zopf noch hinten hängt. Und nicht nur das, man hält sie auch für ein zurückgebliebenes, versumpftes Volk, an dem nur wenig gutes sei und dem mit Gewalt europäische Kultur beigebracht werden müsse. Das sind Irrtümer. Je eher wir dies einsehen lernen, je eher wir zur richtigen Würdigung des chinesischen Volkes gelangen, desto nützlicher wird dies für uns sein.
Die Chinesen begannen ihre nationale Existenz in einer Zeit, von der wir keine Kunde mehr besitzen. Sie haben die Babylonier und die Ägypter überlebt, sie haben die Perser, die Griechen und die Römer überlebt, und es wird noch die große Frage sein, ob sie nicht auch uns überleben; denn die Chinesen besitzen heute ebensoviel Jugend, ebensoviel Lebenskraft, als die jüngste der jungen Nationen. Sie sind ein Volk von etwa 400 Millionen der fleißigsten, genügsamsten, friedlichsten, nüchternsten und vielleicht begabtesten Menschen der Erde.
Die Kulturvölker Europas haben sich während der letzten 250 Jahre von einem niedrigen Standpunkt bis zu der hohen Stufe entwickelt, auf der wir uns gegenwärtig befinden, im letzten Jahrhundert mit reißender Schnelligkeit. Die Chinesen dagegen besaßen eine verhältnismä0ig hohe Kultur schon vor 5000 Jahren, und auf dieser Grundlage haben sie, langsam aber sicher, nach und nach weitergebaut.
Die Zukunft wird einen gewaltigen Kampf zwischen der Kultur des Ostens und der des Westens beobachten können. Wie das Resultat sein wird, das ist heute nicht abzusehen. Der Kanonendonner, der vom fernen Peiho herüberdröhnt, während dies geschrieben wird, hat darauf keinen Einfluß, ebensowenig die Einnahme von Peking durch die verbündeten Truppen der Westmächte. Denn nicht um einen Kampf der Waffen handelt es sich bei dem bevorstehenden Ringen des Westens mit dem Osten, sondern um einen Kampf der Kulturen, und der wird bedeutungsvoller und folgenschwerer sein, als irgend ein Zusammenstoß zwischen den Rassen der Erde bisher gewesen ist.
Bei der Voreingenommenheit, die allgemein gegen die Chinesen herrscht, weil sie ihr Land für sich allein behalten und mit Ausländern so wenig als möglich zu thun haben wollen, wird mit Vorliebe immer nur auf die Schattenseiten jenes Volkes hingewiesen. Wohl sind diese Schattenseiten zahlreich und düster, aber keineswegs zahlreicher und auch nicht düsterer, als die der europäischen Völker, und was die Lichtseiten anlangt, so sind die der christlichen Nationen nicht glänzender, als die der heidnischen Anhänger des Mencius und des Confucius.
...

aus dem Vorwort von: "Hung Li Tscheng"

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der alte Trapper

Abel & Müller

1898

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der alte Trapper

Abel & Müller

1901

Friedrich Meister

Burenblut

Abel & Müller

1900

Friedrich Meister

Burenblut

Abel & Müller

1902

Friedrich Meister

Die drei Kapitäne

Velhagen & Klasing

1899

Friedrich Meister

Das Geisterschiff

Kröner, Stuttgart

1888

Friedrich Meister

Georg der Schiffsjunge

Verlag Moderne Lektüre, Berlin

1909

Friedrich Meister

Hung Li Tscheng
oder Der Drache am gelben Meer

Abel & Müller

1900

Friedrich Meister

Im Kampf mit Sklavenfängern

U. Meyer, Berlin

1908

Friedrich Meister

Im Kielwasser des Piraten

Abel & Müller

1889

Friedrich Meister

Im Kielwasser des Piraten

Abel & Müller

1902

Friedrich Meister

Im schwarzen Fleet

Bischof & Klein, Lengerich

1910

Friedrich Meister

In der deutschen Südsee

Abel & Müller

1902

Friedrich Meister

In der deutschen Südsee

Abel & Müller

1905

Friedrich Meister

In Seegang und Brise

M. Seyfart, Dresden

1908

Friedrich Meister

Judasgold

O. Wessel, Lübeck

1918

Friedrich Meister

Kapitän Hunsdorfs lange Fahrt - Mann über Bord

U. Meyer, Berlin

1903

Friedrich Meister

Klar zum Wenden

C. Reißner, Dresden

1898

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Lederstrumpf oder die Ansiedler am Otsego See

Abel & Müller

1898

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Lederstrumpf
oder Die Ansiedler am Otsego-See

Abel & Müller

1904

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Lederstrumpf-Geschichten

Abel & Müller

1903

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der Letzte der Mohikaner

Abel & Müller

1896

Friedrich Meister

Lucius

J. F. Steinkopf, Stuttgart

1886

Friedrich Meister

Muhérero rikárera! (Nimm dich in acht, Herero!)
oder Die Schiffsfähnriche

Abel & Müller

1904

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der Pfadfinder

Abel & Müller

1898

Daniel Defoe
Bearb.:
Friedrich Meister

Robinson Crusoe

Abel & Müller

1891

Friedrich Meister

Die Schatzsucher im Eismeer

Abel & Müller

1895

Friedrich Meister

Die Schatzsucher im Eismeer

Abel & Müller

1904

Friedrich Meister

Schiff ahoy!

C. Reißner, Dresden

1898

Friedrich Meister

See- und Strandgeschichten

Werther, Leipzig

1886

Friedrich Meister

Der Seekadett

Abel & Müller

1893

Friedrich Meister

Der Seeteufel

Abel & Müller

1912

Friedrich Meister

Der Seeteufel

Brandus`sche Verlagshandlung, Berlin

1912

Frederick Marryat
Bearb.:
Friedrich Meister

Sigismund Rüstig

Abel & Müller

1895

Frederick Marryat
Bearb.:
Friedrich Meister

Sigismund Rüstig

Abel & Müller

1897

Frederick Marryat
Bearb.:
Friedrich Meister

Sigismund Rüstig

Abel & Müller

1905

Friedrich Meister

Späte Heimfahrt - Auf dem Wrack

U. Meyer, Berlin

1905

Friedrich Meister

Der Spuk auf der Hallig

Loewe, Stuttgart

1909

Friedrich Meister

Das Sträflingsschiff

Neufeld & Henius

ca 1922

Friedrich Meister

Der Vampyr

Abel & Müller

1911

Friedrich Meister

Der Vampyr

Brandus`sche Verlagshandlung, Berlin

1911

Friedrich Meister

Das verschollene Schiff

Abel & Müller

1910

Friedrich Meister

Was der Kapitän erzählt

Loewe, Stuttgart

1913

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der Wildtöter

Abel & Müller

1896

James Fenimore Cooper
Bearb.:
Friedrich Meister

Der Wildtöter

Abel & Müller

1900

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